Apostille und Legalisation

 

Immer wieder führen Apostille und Legalisation bei vielen Menschen zu Verwirrungen. Doch gibt es dafür eine einfache Erklärung: Das Echtheitszertifikat eines Dokumentes ist die Apostille. Eine Apostille wird von einer übergeordneten Behörde ausgestellt, von welcher das Dokument zuvor erstellt wurde. Wenn auch Sie eine notariell beglaubigte Abschrift des Originalen übersetzen lassen möchten, wird dies nicht anerkannt. Ein deutscher Notar wird im Normalfall eine erstellte Beglaubigung im Ausland nicht anerkennen. Der Grund dafür ist das diese Dokumente zuerst durch die Apostille beglaubigt werden müssen. Die Dokumente können erst dann übersetzt werden. Jedoch sollten Sie wissen, dass die Regelung sich von Land zu Land sehr unterscheidet, deshalb sollten Sie bereits vor der Übersetzung klären, ob überhaupt eine Apostille gebraucht wird, da man auch diese übersetzen muss.
In manchen Ländern benötigt man zur Apostille auch eine Beglaubigung von der Unterschrift des Übersetzers: die Legalisation. Wird die Unterschrift des Übersetzers in der Echtheit bestätigt, dann handelt es sich um eine Legalisation. Diese wird ausschließlich vom Landgericht erstellt. Sehr wichtig zu wissen ist es dabei auch, dass diese Legalisation erst nach dem Übersetzen des Dokuments auf das Dokument kommt. Auch hier empfiehlt es sich, dass Sie sich beim Landgericht oder bei Ihrer Botschaft erkundigen, ob Sie eine Legalisation für das Dokument benötigen.

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